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Veranstaltungen

Das Spielewochenende 2018
02.-04.02.2018 in Oberkirch-Ödsbach


Ein kleiner Bericht über das zweite Spielewochenende des Brettspieltreffs Die Spielrunde      


Ein Jahr ist es nun schon wieder her, als unser erstes Spielewochenende stattgefunden hatte.
Wie auch schon zuvor, wurde die Anmeldung für das Spielewochenende 2018 im Juli des Vorjahres
ermöglicht, nur dass es diesmal schon bereits nach 3 Tagen!!! komplett ausgebucht war.
Nach den Bewertungen und dem Erfolg von 2017 waren wir schon auf einiges gefasst,
aber das, war echt heftig und freute uns natürlich über alle Maßen.
Mehr kann sich ein Veranstalter zu solch einem frühen Zeitpunkt schließlich nicht wünschen :-)

Dann endlich war es so weit....mit voranschreiten der Zeit wurde auch die Vorfreude und die Spannung
immer größer. Glücklicherweise hielt sich dieses Mal die Anspannung in Grenzen, da das erste Mal im vorigen Jahr
doch ziemlich gut geklappt hatte.
Das Essen war bestellt, die Spiele, Wichtelpakete und Schwimmsachen gerichtet und auch sonst noch
allerhand anderen Kram, den man als Organisator so braucht.
Es konnte also endlich losgehen.

Wir waren natürlich früher da, um noch einiges vorzubereiten, aber diesen langweiligen Teil
erspare ich euch an dieser Stelle und springe direkt zum Eintreffen der ersten Gäste.

Wie üblich begrüßten wir die Gäste gaben die Zimmerschlüssel aus, nahmen Wichtelpakete entgegen
und zeigten den Spielerinnen und Spielern die Räumlichkeiten sofern dies erforderlich war - immerhin
waren etwa die Hälfe der Leute im Vorjahr nicht dabei.

Nach kurzem Bezug der Zimmer und Abgabe der Wichtelpakete - sofern man daran teilnehmen wollte,
wurden auch schon die ersten Spiele in Angriff genommen.
Mit meiner kleineren Tochter hab ich Lanzeloth (Mogel-Verlag) gespielt.
Ein nettes kleines Spiel ab 7 Jahren, indem es darum geht seinen Ritter (verdeckt) auszurüsten und an einem
Turnier teilzunehmen (gegen die anderen Spieler).
Aktionen erlauben u.a. das Anschauen und Tauschen von Karten mit anderen Spielern.
Gewonnen hat wer die höchten Werte auf seinen Karten hat.
Ganz nett für zwischendurch, vor allem für Kinder.
Derzeit füllten sich die beiden Spielräume langsam aber sicher und bald schon
waren (fast) alle Leute angekommen und gingen fleißig ihrem Hobby nach.
Spiele waren wie auch letztes Jahr in Massen vorhanden und damit war auch für jeden Gusto etwas dabei.

Etwa eine Dreiviertelstunde vor dem Essen gab es eine kleine Ansprache von meiner Frau und ein paar kleine
Hinweise bezüglich des Programms. Na ja...ein wirkliches Programm gab es ja nicht, allerdings wurden die
Zeiten für das Essen der jeweiligen Tage bekanntgegeben, allgemeine Hinweise und die Zeit, wann wir mit dem Spielewichteln beginnen
wollten.

Als erste richtige Mahlzeit des Tages gab es am Abend kalte Platten mit Wurst und Käse.
Richtige Mahlzeit sage ich deshalb, weil viele Gäste auch jede Menge Kuchen, Obst, Snacks und Süssigkeiten für die
Allgemeinheit mitgebracht hatten.
Anschließend ging es mit dem munteren Spielen weiter, bis die Spieler immer weniger munter wurden und
plötzlich leerten sich die Räume schlagartig und es kehrte Stille ein.
Gespielt habe ich an diesem Abend The Masters Trials (Artipia Games), was ein kooperatives Würfelspiel ist,
welches übrigens zum größten Teil auf Dice City vom selbigen Verlag beruht, in dem es darum geht seinen Charakter
aufzurüsten, um gegen den bösen Obermotz bestehen zu können, der innerhalb von 12 Runden besiegt werden will.
Dadurch dass es im Wesentlichen ein Würfelspiel ist, ist das Spiel eine ziemliche Herausforderung und man muss sehr gut zusammenarbeiten
um Herr über das Würfelglück/pech zu werden. Nichts desto trotz haben wir das Spiel zum ersten Mal geschafft.
Dann folgten weitere kleine Spiele u.a. Getäuscht: Mord in Hong Kong (Heidelberger/Asmodee)

Lange schlafen war nicht und so war ich schon recht früh auf und wartete auf Kaffee und das Frühstück, welches um 8.00 Uhr
aufgetragen werden sollte, während andere Gäste schon das
Schwimmbad genutzt hatten oder sich noch von der teils langen Anfahrt erholten.
Die längste Anfahrt übrigens, betrug meines Wissens nach ca. 6 Stunden... was ich ziemlich heftig finde, aber natürlich auch als
großes Kompliment verstehe.

Jedenfalls spielte ich erst noch eine Kleinigkeit mit meinen Kindern und trank einen Kaffee, während ich auf den Kaffee wartete.
(zum Glück haben wir auch genügend Kaffeepulver mitgebracht, dass ich einen Filterkaffee machen konnte)
Endlich war es soweit....Frühstück!!!

Gestärkt ging es dann auch gleich weiter und gegen Mittag wurde der Ofen vorgeheizt und die Zubereitungsstation für die
Flammkuchen aufgebaut. Das war zwar direkt neben den Spielen, aber das Personal der Pension deckte unaufgefordert und absolut selbstverständlich
die Spiele der Gäste ab, damit diese keine Teigspritzer abbekommen.
Respekt sag ich da nur! Normalerweise haben Nichtspieler ja kaum eine Vorstellung davon,
dass unserereins seine Spiele - oder sollte ich sagen "seine Schätze" wie rohe Eier behandelt.
Dafür auf jeden Fall Daumen hoch!
Und für die Flammkuchen sowieso. Genial lecker, wie auch im letzten Jahr.
(Ich denke, dass wird zukünftig immer unser Mittagessen für Samstags sein)

Mittags habe ich noch eine Kleinigkeit gespielt und bin anschließend mit sämtlichen Kindern (na ja...3 halt, davon 2 von mir)
in die Schwimmhalle. War echt angenehm und erfrischend. Auch wenn es ein Spielewochenende ist, kommt diese
Abwechslung sehr gelegen.
Manche Besucher haben zu ihrer eigenen Abwechslung auch die Umgebung erkundet, was ja auch Sinn macht, wenn man nicht
oft oder noch nie im Schwarzwald war.
Die Kinder nutzten den Tischkicker in einem separaten Raum, spielten mit den Katzen und probierten sämtliche Kettcars aus.
Das waren glaub ich etwa 7 Stück in verschiedenen Größen. Diese sind sogar für Erwachsene geeignet und
je nachdem wie man damit den Berg runter fährt, gar nicht ohne. Das könnt ihr mir glauben.
Bin fast zweimal aus der Kurve geflogen. Vermutlich hätte ich mir die Kinder zum Vorbild nehmen und lieber anständig fahren sollen.

Abends gabe es dann Wurstsalat und für die Vegetarier Käsesalat.
Während die meisten Spieler und Spielerinnen am Essen waren, habe ich schonmal die vorbereiteten Wichtelpäckchen geholt (alle mit Nummern beklebt)
und aufgebaut. Als nahezu alle Besucher die Nahrungsaufnahme beendet hatten, begann das Wichteln.
Zuerst ging der Beutel mit den Nummern, welcher die Losnummern enthielt durch die versammelte Mannschaft. Jeder durfte so viele ziehen, wie er Päckchen abgegeben hatte.
Diese wurden uns gebracht und wir gaben dann die entsprechenden Päckchen aus.
Da wir von Verlagen gesponsorte Päckchen/Pakete hatten (Pegasus, Ravensburger, Kosmos, sowie unseren Hauptpreis), blieben natürlich vier Lose im Beutel,
die ebenfalls verteillt werden wollten.
Somit haben wir von allen Personen des Spielewochenendes Lose angefertigt und davon vier Stück gezogen.
Die jeweilige Person durfte dann eines der  übrigen Lose ziehen und erhielt dieses Wichtelpäckchen.
Somit hatten nicht nur die Wichtelteilnehmer die Chance etwas zu bekommen, sondern auch alle anderen Spieler.

Irgendwann habe ich auch Azul (Plan B Games) gespielt. Dieses hat mir gefallen, obwohl ich eigentlich abstrakte Spiele weniger mag...- die meisten sogar gar nicht.
Aber Azul war echt nicht schlecht. Kurze, einfache Regel und schönes Material und ging auch echt flott.
Zu viert war die Spielzeit mit ca. 45 min ziemlich kurz.
Ich würde es ja etwas genauer beschreiben, allerdings würden 2-3 Sätze dem Spiel nicht gerecht werden und
einen extrem einfachen und unspektakulären Eindruck vermitteln. Stattdessen sag ich lieber dieses Spiel kann man sich auf jeden Fall mal ansehen,
auch wenn man kein Fan von abstrakten Spielen ist.
Mich hat es jedenfalls positiv überrascht.

Gespielt wurde wieder bis spät in die Nacht, aber auch diese fand ein jähes Ende.
So schön das Spielewochenende auch war, das Ende rückte näher, was man auch schon am letzten Morgen sehen konnte,
als bereits die ersten Gäste ihr Hab und Gut einsammelten, eine Kleinigkeit spielten und sich schon bald verabschiedeten.
Die meisten allerdings, kosteten jede Minute bis zum Ende aus und spielten, während Anna, ich und noch ein paar Gäste bereits
mit den Aufräumarbeiten beschäftigt waren.
Als sich letztendlich auch der spielwütige Rest auf die Heimreise begeben hatte, begann für uns schon die Planung für das kommende Jahr 2019.
Was das aber genau heißt, verraten wir allerdings erst zu gegebener Zeit, wenn die Anmeldungen für 2019 möglich sind.

Fazit:
Erstmal danke an alle, dass ihr wieder so zahlreich an der Umfrage teilgenommen habt, denn diese hilft uns manche Dinge zu verbessern,
anzupassen oder zu ändern - zumindest so weit es in unserer Hand liegt.
All euer Lob, eure Kritik und eure Ideen werden von uns ernst genommen und sind immer höchst willkommen.
Dass ihr alle aber gerne wiederkommen wollt, betrachten wir als schönstes Kompliment von euch, denn
auch wir fanden das Wochenende wieder sehr schön mit euch, unseren treuen Wiederholungstätern, sowie auch den Erstbesuchern, welche
wir im nächsten Jahr gerne wieder begrüßen würden.
Leider ist die Zeit (speziell für uns) doch immer etwas knapp, weshalb wir es sehr schade finden, dass es uns meist nicht gelingt mit allen von
euch zu spielen. Dennoch sind wir sehr froh euch kennengelernt zu haben und freuen uns natürlich auf unser nächstes Wiedersehen.











Spielewochenende 2018
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